Ein Projekt der Hochschule Rosenheim
Energieeffizientes Bauen ist in letzter Zeit ein immer wieder auftauchender Begriff, wenn es um die Einsparung von Kosten und die Schonung der Umweltressourcen geht.
Auch die Hochschule Rosenheim fühlt sich dem Thema der Nachhaltigkeit und Effizienz verpflichtet und nimmt an dem internationalen Wettbewerb "Solar Decathlon Europe 2010" teil.
Die Hochschule Rosenheim hat sich zusammen mit der Fraunhofer-Allianz Bau und dem ift Rosenheim als Teilnehmer des Solar Decathlon qualifiziert.
Diesen weltweiten Solar-Wettbewerb der Hochschulen, organisiert das spanische Bauministerium gemeinsam mit dem U.S. Energieministerium, mit dem Ziel das Bewusstsein der Öffentlichkeit für energieeffizientes Bauen zu stärken.
Der im September 2002 in den Vereinigten Staaten initiierte Wettbewerb wird nun erstmals in Europa ausgetragen.
Verschiedene Universitäten aus aller Welt, darunter USA, Mexiko, Brasilien, Finnland, England, Frankreich, Spanien und Israel, werden bei diesem Wettbewerb jeweils ein energieautarkes Solar-Wohnhaus planen und die Entwürfe umsetzen.
Die Hochschule Rosenheim hat sich, mit den fachlich unterstützenden Institutionen der Fraunhofer-Allianz Bau und dem ift Rosenheim, als Teilnehmer des Solar Decathlon Europe 2010 qualifiziert.
Aus zunächst 15 erarbeiteten Konzepten von Studententeams, wurden von einer unabhängigen Jury fünf Entwürfe ausgewählt, die sich in einer weiteren Qualifizierungsrunde innerhalb der Hochschule bewähren müssen.
Am 18. Dezember 2008 fand eine erneute Begutachtung der verbliebenen fünf Entwürfe durch die Jury statt, bevor abschließend ein Sieger gekürt wurde.
Die Idee des Siegerteams wird die Hochschule Rosenheim auf dem Wettbewerb des Solar Decathlon 2010 in Madrid vertreten.
Bis dahin geht es um die Konstruktions- und Detailplanung des mit modernster Technologie ausgestatteten Gebäudes.
In Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Partnern sowie den Sponsoren wird dieses Gebäude bis zum Frühjahr 2010 in Rosenheim gebaut werden, um es in Form von vorgefertigten Modulen nach Madrid zu transportieren.
Der in den Vereinigten Staaten initiierte Wettbewerb wird erstmals in Europa ausgetragen.
Alle am Wettbewerb beteiligten Hochschulen werden ihre Gebäude einer breiten Öffentlichkeit und einer internationalen Jury im Sommer 2010 in Madrid präsentieren.
Neben dem Konzept, der Energiebilanz und dem Innovationsgehalt werden auch Komfort, Gestaltung, Kommunikation und Marktfähigkeit bewertet.
Nach dem Wettbewerb in Madrid wird das Gebäude auch auf regionalen Veranstaltungen präsentiert, wie z.B. auf der Bayerischen Landesgartenschau 2010 in Rosenheim mit insgesamt 800.000 erwarteten Besuchern.
Durch den hohen Innovationsgehalt des Projekts in Rosenheim ist insgesamt ein breitenwirksames mediales Interesse zu erwarten.